15 geniale Badezimmerschrank-Ideen für mehr Stil & Ordnung

Das Badezimmer ist längst mehr als nur ein funktionaler Raum – es ist unser persönlicher Rückzugsort, eine kleine Wellness-Oase im Alltag. Doch wie schaffen wir es, dass dieser Raum sowohl praktisch als auch stilvoll ist? Die Antwort liegt oft in einem einzigen, entscheidenden Möbelstück: dem Badezimmerschrank. Er ist der stille Held, der Ordnung schafft und gleichzeitig den Ton für das gesamte Ambiente angibt.
Die Wahl des richtigen Schranks kann eine Herausforderung sein, aber keine Sorge, ich bin hier, um euch durch den Dschungel der Möglichkeiten zu führen. Ob ihr nur wenig Platz im Bad habt oder ein großes Familienbad gestalten wollt – der passende Schrank ist der Schlüssel zu einem harmonischen Gesamtbild. Er verbirgt nicht nur all die Tuben, Tiegel und Handtücher, sondern setzt auch ein klares Design-Statement. Lasst uns gemeinsam 15 inspirierende Ideen entdecken, die euer Bad in einen Ort verwandeln, an dem ihr jeden Morgen gerne in den Tag startet und jeden Abend zur Ruhe kommt.
1. Der schwebende Waschtischunterschrank: Leichtigkeit und Eleganz

Nichts verleiht einem Badezimmer so mühelos eine moderne und luftige Atmosphäre wie ein schwebender Waschtischunterschrank. Indem er den Boden freilässt, erzeugt er eine optische Weite, die besonders in kleineren Bädern wahre Wunder wirkt. Der Raum fühlt sich sofort offener, größer und aufgeräumter an. Diese schwebende Optik ist nicht nur ein ästhetischer Gewinn, sondern erleichtert auch die Reinigung des Bodens ungemein.
Bei der Installation ist die richtige Höhe entscheidend. Die Oberkante des Waschbeckens sollte sich idealerweise auf etwa 85-95 cm befinden, damit eine bequeme Nutzung gewährleistet ist. Achtet darauf, dass der Schrank an einer tragfähigen Wand montiert wird. Kombiniert ihn mit einem eleganten Aufsatzwaschbecken, um den schwebenden Charakter zu unterstreichen. Ein großer, rahmenloser Spiegel darüber verstärkt den Effekt der Leichtigkeit zusätzlich.
Materialtechnisch sind die Möglichkeiten vielfältig. Für einen cleanen, minimalistischen Look eignen sich Fronten in Hochglanz-Weiß oder mattem Anthrazit. Wer es wärmer und natürlicher mag, greift zu Modellen mit Echtholzfurnier in Eiche oder Nussbaum. Diese bringen eine wohnliche Komponente ins Bad und schaffen einen spannenden Kontrast zu kühlen Fliesen.
2. Der klassische Spiegelschrank: Ein Alleskönner neu interpretiert

Der Spiegelschrank ist der unangefochtene Klassiker im Badezimmer – und das aus gutem Grund. Er ist ein wahres Multifunktionstalent, das Spiegelfläche, Stauraum und oft auch Beleuchtung in einem einzigen Möbelstück vereint. Gerade wenn der Platz begrenzt ist, spielt er seine Stärken voll aus. Alles, was man für die tägliche Routine braucht, ist griffbereit und gleichzeitig unsichtbar verstaut. Das Ergebnis ist eine stets aufgeräumte und klare Optik rund um das Waschbecken.
Vergesst die klobigen Modelle aus Omas Zeiten! Heutige Spiegelschränke sind wahre Design-Wunder. Es gibt sie rahmenlos für einen puristischen Look, mit integrierter, dimmbarer LED-Beleuchtung für perfektes Licht beim Schminken oder Rasieren und sogar mit praktischen Features wie einer Anti-Beschlag-Heizung, integrierten Steckdosen oder Bluetooth-Lautsprechern. So wird der Spiegelschrank zur multimedialen Zentrale im Bad.
Achtet bei der Auswahl auf die richtige Größe. Idealerweise sollte der Spiegelschrank nicht breiter als der Waschtisch sein, um eine harmonische Proportion zu wahren. Modelle mit beidseitig verspiegelten Türen sind besonders praktisch, da man sich auch mit geöffneter Tür im Spiegel betrachten kann. Im Inneren sorgen verstellbare Glasböden für Flexibilität und eine gute Übersicht.
3. Hochschränke: Vertikalen Raum optimal nutzen

Wenn die Grundfläche knapp ist, müssen wir in die Höhe denken. Ein schlanker Hochschrank ist die perfekte Lösung, um maximalen Stauraum auf minimalem Platz zu schaffen. Er nutzt die oft vernachlässigte vertikale Achse des Raumes und bietet auf mehreren Ebenen Platz für Handtücher, Vorräte an Toilettenpapier, Kosmetik und Reinigungsutensilien.
Die innere Aufteilung ist entscheidend für die Funktionalität. Platziert Dinge des täglichen Bedarfs in einem offenen Fach auf Augenhöhe. Handtücher finden im unteren Bereich Platz, während selten genutzte Artikel ganz oben verstaut werden können. So bleibt alles übersichtlich und griffbereit. Hochschränke sind ein zentraler Baustein, um auch in einem kleinen Bad viel Stauraum zu schaffen.
Das Design kann dabei ganz unterschiedlich ausfallen. Es gibt geschlossene Modelle für eine ruhige, aufgeräumte Optik, aber auch Varianten mit offenen Fächern oder Glastüren, die den Raum auflockern. Ein Hochschrank im gleichen Design wie der Waschtischunterschrank sorgt für ein stimmiges Gesamtbild. Wer es individueller mag, kann aber auch bewusst einen Hochschrank als Solitär mit einem eigenen Charakter wählen.
4. Badezimmerschrank aus Massivholz: Wärme und Natur

Holz im Badezimmer? Unbedingt! Ein Badezimmerschrank aus massivem Eichen-, Teak- oder Akazienholz bringt eine unvergleichliche Wärme und organische Textur in den sonst oft kühl wirkenden Raum. Die natürliche Maserung macht jedes Stück zu einem Unikat und schafft eine Atmosphäre von Geborgenheit und Ruhe. Dieser Trend zu mehr Natürlichkeit ist nicht nur im Bad zu spüren, sondern prägt auch andere Bereiche des Zuhauses, wie man bei eleganten Wohnzimmer-Ideen mit Pflanzen und Naturholz sehen kann.
Wichtig bei Holz im Bad ist die richtige Behandlung der Oberfläche. Die meisten hochwertigen Badmöbel aus Holz sind bereits mit speziellen Ölen oder Lacken versiegelt, die sie unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Wasserspritzern machen. Achtet darauf, stehende Nässe auf der Oberfläche zu vermeiden und den Raum regelmäßig gut zu lüften. So habt ihr lange Freude an eurem Holzschrank.
Kombiniert den Holzschrank mit Elementen, die seine Schönheit unterstreichen. Weiße oder graue Fliesen bilden einen wunderbaren Kontrast. Armaturen in Schwarz oder Messing setzen edle Akzente. Grüne Pflanzen deko harmonieren perfekt mit dem natürlichen Material und verwandeln euer Bad endgültig in eine kleine Wellness-Oase.
5. Minimalistische Designs: Klare Linien für moderne Bäder

Weniger ist mehr – dieses Motto prägt den minimalistischen Einrichtungsstil und macht auch vor dem Badezimmer nicht halt. Ein minimalistischer Badezimmerschrank zeichnet sich durch eine extrem reduzierte Formensprache, klare Kanten und eine ruhige, zurückhaltende Farbgebung aus. Hier dominieren grifflose Fronten mit Push-to-Open-Technik, integrierte Waschbecken und eine monochrome Farbpalette aus Weiß, Grau oder Schwarz.
Die Faszination dieses Stils liegt in seiner Klarheit und Ruhe. Ein solches Bad strahlt eine fast meditative Atmosphäre aus und wirkt immer aufgeräumt und sauber. Diese schlichte Eleganz fügt sich nahtlos in aktuelle moderne Deko Trends ein und schafft einen Raum, der nicht von überflüssigen Details ablenkt, sondern den Fokus auf hochwertige Materialien und perfekte Verarbeitung legt.
Um den minimalistischen Look zu komplettieren, solltet ihr auch bei den Accessoires auf Reduktion setzen. Eine einzige, skulpturale Armatur, ein schlichter Seifenspender und flauschige Handtücher in einer passenden Farbe genügen. Materialien wie Mineralguss, Corian oder lackierte MDF-Platten mit matter Oberfläche unterstreichen den puristischen Charakter perfekt.
6. In die Wand eingelassene Nischenschränke: Unsichtbarer Stauraum

Die wohl cleverste und unauffälligste Art, Stauraum zu schaffen, ist der in die Wand eingelassene Nischenschrank. Diese Lösung ist ideal für Neubauten oder größere Renovierungsprojekte, bei denen in Trockenbauwänden entsprechende Hohlräume geschaffen werden können. Der Schrank verschwindet dabei fast vollständig in der Wand und nur die Tür ist sichtbar – oder eben auch nicht.
Besonders elegant wird es, wenn die Schranktür mit demselben Material wie die umgebende Wand verkleidet wird, zum Beispiel mit den gleichen Fliesen. So wird der Schrank nahezu unsichtbar und das Bad wirkt extrem ruhig und großzügig. Alternativ kann die Tür auch als Spiegelfläche gestaltet werden, was dem Raum zusätzliche Tiefe verleiht. Diese Art von verstecktem Stauraum ist eine der besten Badideen für wenig Platz.
Solche Nischen eignen sich perfekt über der Toilette oder in der Dusche für Shampooflaschen. Ein größerer, flächenbündiger Schrank neben dem Waschbecken kann die Funktion eines Spiegelschranks übernehmen, ohne optisch in den Raum hineinzuragen. Die Planung erfordert zwar etwas mehr Aufwand, aber das Ergebnis ist ein unvergleichlich aufgeräumtes und maßgeschneidertes Badezimmer.
7. Vintage-Kommoden als Unikat: Upcycling mit Charme

Wer ein echtes Unikat im Badezimmer sucht, sollte über den Tellerrand der klassischen Badmöbel hinausschauen. Eine alte Kommode vom Flohmarkt, ein Erbstück von der Großmutter oder ein schönes Sideboard aus den 50er-Jahren kann mit etwas handwerklichem Geschick zu einem außergewöhnlichen Waschtisch umfunktioniert werden. Dieser Stilbruch zwischen Alt und Neu verleiht dem Bad einen ganz persönlichen und unverwechselbaren Charakter.
Für die Umsetzung muss die Deckplatte der Kommode mit einer Aussparung für den Siphon versehen und die Oberfläche sorgfältig mit einem wasserfesten Lack versiegelt werden. Darauf wird dann ein modernes Aufsatzwaschbecken platziert. Die Schubladen bieten, mit entsprechenden Aussparungen für die Leitungen, weiterhin praktischen Stauraum. So entsteht eine spannende Fusion aus Geschichte und Moderne.
Dieser Look passt wunderbar in Bäder im Boho- oder Eklektik-Stil. Kombiniert die Vintage-Kommode mit modernen, schlichten Fliesen, um sie richtig in Szene zu setzen. Ein runder Spiegel und vielleicht eine verspielte Tapete an einer Akzentwand runden das Bild ab. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, Möbeln ein zweites Leben zu schenken und eine nachhaltige und zugleich sehr persönliche Deko Idee umzusetzen.
8. Der Apothekerschrank: Schmal und tief für Nischen

Kennt ihr diese ungenutzten Nischen im Bad, zum Beispiel zwischen Wand und Waschbecken oder neben der Dusche, für die kein Standardmöbel zu passen scheint? Hier kommt der Apothekerschrank ins Spiel! Als schmaler, ausziehbarer Hochschrank konzipiert, nutzt er selbst die engsten Lücken optimal aus und entpuppt sich als wahres Stauraumwunder.
Der große Vorteil liegt in der Übersichtlichkeit. Mit einem einzigen Zug lässt sich der gesamte Schrankinhalt herausfahren, und man hat von beiden Seiten perfekten Zugriff auf alle Utensilien. Nichts verschwindet mehr in den hintersten Ecken. Kleine Fächer und Relingsysteme sorgen dafür, dass auch bei schnellem Herausziehen alles an seinem Platz bleibt. Das ist Organisation auf höchstem Niveau.
Apothekerschränke gibt es in verschiedenen Breiten, oft schon ab 15 oder 20 cm, und in voller Raumhöhe oder als Unterschrankvariante. Sie lassen sich nahtlos in eine bestehende Möbelzeile integrieren oder als bewusster Akzent in einer Kontrastfarbe gestalten. Sie sind der Beweis, dass auch der kleinste Winkel im Bad wertvolles Potenzial für cleveren Stauraum birgt.
9. Offene Regalsysteme: Persönlichkeit und Dekoration

Nicht alles im Bad muss hinter verschlossenen Türen verschwinden. Offene Regale sind eine wunderbare Möglichkeit, dem Raum eine persönliche Note zu verleihen und ihn wohnlicher zu gestalten. Sie lockern strenge, geschlossene Fronten auf und schaffen eine Bühne für schöne Dinge: flauschige Handtücher, dekorative Parfumflakons, eine kleine Pflanze oder eine schöne Kerze.
Der Schlüssel zu einem stilvollen offenen Regal liegt in der bewussten Auswahl und Anordnung der Gegenstände. Weniger ist hier oft mehr. Gruppiert Objekte in ungeraden Zahlen und kombiniert verschiedene Höhen und Texturen. Nutzt schöne Körbe oder Boxen, um kleinere Utensilien wie Wattepads oder Haargummis zusammenzufassen. So wirkt das Regal nicht unordentlich, sondern wie eine kuratierte Ausstellungsfläche. Es ist eine einfache, aber wirkungsvolle Deko Idee.
Materialien wie massives Eichenholz, schwarzes Metall oder sogar Glas eignen sich hervorragend für Badregale. Ein einfaches Holzbrett auf zwei filigranen Konsolen wirkt leicht und modern. Ein Leiterregal, das lässig an die Wand gelehnt wird, bringt einen Hauch von Lässigkeit ins Spiel. Besonders über der Toilette oder in einer ungenutzten Ecke können offene Regale praktischen Stauraum und dekorativen Mehrwert schaffen.
10. Modulare Schranksysteme: Flexibilität für jede Lebensphase
Das Leben verändert sich, und mit ihm unsere Bedürfnisse. Ein modulares Badezimmerschrank-System ist die perfekte Antwort auf diesen Wandel. Es besteht aus einzelnen Elementen – Würfeln, Regalen, Schränken mit Türen oder Schubladen – die sich nach Belieben kombinieren, anordnen und jederzeit erweitern oder umgestalten lassen. So wächst euer Badezimmer quasi mit euch mit.
Diese Flexibilität ist unschlagbar. Zieht ihr in eine neue Wohnung, könnt ihr die Module einfach neu an die Gegebenheiten anpassen. Kommt Nachwuchs, wird der Stauraum unkompliziert erweitert. Die einzelnen Elemente können nebeneinander, übereinander oder auch versetzt an der Wand montiert werden, was spannende, individuelle Kompositionen ermöglicht. Ihr seid der Designer eures eigenen Badmöbels.
Viele Hersteller bieten Systeme an, bei denen man Farben, Materialien und Oberflächen mixen und matchen kann. Kombiniert zum Beispiel geschlossene weiße Fronten mit offenen Regalelementen in Holzoptik, um eine dynamische und persönliche Wandgestaltung zu kreieren. Diese Art von System ist eine nachhaltige Investition, die sich immer wieder neu erfindet und anpasst.
11. Der Badezimmerschrank mit integrierter Beleuchtung

Licht ist einer der wichtigsten Faktoren für die Atmosphäre in einem Raum, und das Badezimmer bildet da keine Ausnahme. Ein Badezimmerschrank mit integrierter Beleuchtung kann die Stimmung maßgeblich beeinflussen. Dabei geht es nicht nur um das funktionale Licht am Spiegelschrank, sondern auch um atmosphärische Akzente.
Besonders effektvoll ist eine indirekte Beleuchtung. LED-Lichtleisten, die unter einem schwebenden Waschtischunterschrank oder hinter einem Hochschrank angebracht sind, lassen die Möbel förmlich schweben und tauchen den Raum in ein sanftes, blendfreies Licht. Das ist nicht nur optisch ein Highlight, sondern auch praktisch als Orientierungslicht in der Nacht, ohne dass man das grelle Deckenlicht einschalten muss.
Auch im Inneren von Schränken und Schubladen ist Licht ein echter Gewinn. Eine integrierte Innenbeleuchtung, die sich beim Öffnen automatisch einschaltet, sorgt für perfekte Übersicht und einen Hauch von Luxus. So findet ihr auch im hintersten Winkel sofort, was ihr sucht. Achtet bei allen Leuchten im Bad auf die richtige IP-Schutzart, die angibt, wie gut sie gegen Feuchtigkeit und Wasser geschützt sind.
12. Farbige Akzente setzen: Mut zur Farbe im Bad

Wer sagt, dass Badmöbel immer nur Weiß, Grau oder in Holzoptik sein müssen? Ein Badezimmerschrank in einer kräftigen Farbe kann zum absoluten Star des Raumes werden und ihm eine einzigartige Persönlichkeit verleihen. Ein tiefes Waldgrün, ein sattes Petrolblau oder sogar ein zartes Salbei können Wunder wirken und das Bad aus seinem Dornröschenschlaf wecken.
Ein farbiger Schrank ist ein starkes Statement. Haltet den Rest des Raumes daher eher zurückhaltend, um ihm die Bühne zu überlassen. Weiße oder hellgraue Fliesen und Wände bilden die perfekte Leinwand. Edle Akzente könnt ihr mit Armaturen und Griffen setzen: Messing oder Gold harmonieren wunderbar mit Grün- und Blautönen, während schwarze Details einen modernen, grafischen Kontrast schaffen.
Wenn ihr euch nicht gleich an eine knallige Farbe herantraut, könnt ihr auch mit pastelligen Tönen beginnen. Ein sanftes Rosé oder ein helles Mintgrün wirken frisch und freundlich, ohne zu aufdringlich zu sein. Diese farbigen Möbelstücke sind ein toller Weg, um die neuesten Deko Ideen Modern umzusetzen und dem Bad eine individuelle und modische Note zu geben.
13. Rattan und Wiener Geflecht: Bohème-Flair im Badezimmer

Der Boho-Trend macht auch vor dem Badezimmer nicht halt und bringt mit ihm wunderbar natürliche und texturierte Materialien. Badezimmerschränke mit Fronten aus Rattan oder dem klassischen Wiener Geflecht sind derzeit absolut im Kommen. Sie bringen eine unglaubliche Leichtigkeit und einen Hauch von Urlaubsfeeling in den Raum.
Das halbtransparente Geflecht lockert die Optik des Schranks auf und lässt ihn weniger wuchtig erscheinen. Gleichzeitig sorgt es für eine gute Belüftung des Schrankinneren, was im feuchten Badeklima ein klarer Vorteil ist. Die Kombination aus einem hellen Holzkorpus und dem natürlichen Geflecht wirkt warm, einladend und sehr stilvoll.
Kombiniert diesen Stil mit vielen Pflanzen, Makramee-Wandbehängen und vielleicht ein paar schönen Deko-Elementen aus Treibholz. Ein runder Spiegel mit Bambusrahmen und Textilien aus Leinen oder Baumwolle runden den entspannten Bohème-Look ab. So wird euer Bad zu einer Oase der Entspannung mit südländischem Flair.
14. Industrial Style: Metall und dunkles Holz

Für alle, die es etwas rauer und urbaner mögen, ist der Industrial Style die perfekte Wahl. Badezimmerschränke in diesem Stil zeichnen sich durch eine markante Kombination aus Materialien wie dunklem, oft recyceltem Holz, schwarzem Stahl und sichtbaren Nieten oder Schweißnähten aus. Sie versprühen den Charme alter Fabrikhallen und moderner Lofts.
Typisch sind Waschtischunterschränke, bei denen ein Korpus aus Holz in einem filigranen, aber stabilen Metallgestell ruht. Oft gibt es eine offene Ablagefläche unterhalb der Schubladen, die perfekt für gestapelte Handtücher ist. Die Griffe sind meist aus Metall und schlicht gehalten. Das Design ist funktional, robust und schnörkellos.
Kombiniert diese Möbel mit Sichtbetonwänden, Metro-Fliesen oder sogar einer Wand in Ziegeloptik. Eine große, schwarze Stahlrahmentür zur Dusche (Loft-Tür) und Armaturen in Schwarz oder gebürstetem Edelstahl unterstreichen den Look. Eine 'nackte' Glühbirne als Leuchte setzt den finalen Akzent für ein Bad mit starkem Charakter.
15. Der multifunktionale Badezimmerschrank: Mit Wäschekorb & Co.

In einem gut organisierten Zuhause hat alles seinen Platz. Warum also sollte der Wäschekorb unschön in der Ecke stehen? Clevere Badezimmerschränke integrieren zusätzliche Funktionen, die den Alltag erleichtern. Besonders beliebt sind Hochschränke oder Unterschränke mit einem integrierten Wäschekipper. Die Schmutzwäsche verschwindet so elegant hinter einer Klappe und das Bad wirkt sofort aufgeräumter.
Diese multifunktionalen Möbel sind wahre Platzsparwunder und helfen dabei, die täglichen Routinen zu optimieren. Ähnlich wie bei cleveren Multifunktionsmöbeln im Schlafzimmer, die Platz sparen, können solche All-in-One-Lösungen im Bad einen riesigen Unterschied machen. Es gibt auch Modelle mit integrierten Handtuchhaltern, kleinen ausziehbaren Ablagen oder sogar einem versteckten Kosmetikeimer.
Bevor ihr euch für einen Badezimmerschrank entscheidet, überlegt genau, welche Funktionen euren Alltag erleichtern würden. Braucht ihr viel Platz für die Wäsche der ganzen Familie? Oder wäre eine integrierte Steckdose im Schrank für die elektrische Zahnbürste der größte Luxus? Ein gut durchdachter, multifunktionaler Schrank ist eine Investition, die sich jeden Tag auszahlt.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Badezimmerschrank passt am besten in ein sehr kleines Bad?
In einem sehr kleinen Bad ist es wichtig, den Raum optimal zu nutzen, ohne ihn zu überladen. Eine Kombination aus einem schwebenden Waschtischunterschrank, der den Boden frei lässt und den Raum größer wirken lässt, und einem Spiegelschrank ist ideal. Der Spiegelschrank bietet Stauraum in der Höhe und vergrößert den Raum optisch durch die Spiegelfläche. Auch ein schmaler Hochschrank kann eine gute Lösung sein, um vertikalen Stauraum zu schaffen.
Spiegelschrank oder ein separater Spiegel mit Unterschrank – was ist besser?
Das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks und des Platzangebots. Ein Spiegelschrank ist die praktischere All-in-One-Lösung und unschlagbar, wenn es um Stauraum direkt am Waschplatz geht. Eine Kombination aus einem schönen Design-Spiegel und einem Waschtischunterschrank wirkt oft wohnlicher und bietet mehr gestalterische Freiheit. Wenn ihr also genügend anderen Stauraum im Bad habt, kann ein separater Spiegel die elegantere Wahl sein.
Wie pflege ich einen Badezimmerschrank aus Holz richtig?
Holz im Bad ist pflegeleichter als man denkt, wenn man ein paar Dinge beachtet. Die meisten Möbel sind bereits mit wasserabweisenden Lacken oder Ölen behandelt. Wichtig ist, stehende Nässe, also Pfützen auf der Oberfläche, immer sofort mit einem weichen Tuch abzuwischen. Außerdem solltet ihr das Bad nach dem Duschen oder Baden immer gut lüften, um die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Zur Reinigung genügt meist ein nebelfeuchtes Tuch.
Kann ich einen Badezimmerschrank auch ohne Bohren befestigen?
Ja, das ist für leichtere Schränke wie kleine Spiegelschränke oder Regale durchaus möglich. Es gibt spezielle Montagekleber oder Klebesysteme mit Adaptern, die für Feuchträume geeignet sind und eine hohe Tragkraft haben. Das ist eine super Lösung für Mietwohnungen, um die Fliesen nicht zu beschädigen. Bei schweren Waschtischunterschränken oder Hochschränken würde ich aber aus Sicherheitsgründen immer zur klassischen Wandmontage mit Schrauben und Dübeln raten.
Welche Höhe ist ideal für einen hängenden Badezimmerschrank oder Waschtisch?
Als Faustregel gilt, dass die Oberkante des Waschbeckens auf einer Höhe von etwa 85 bis 95 cm liegen sollte. Die genaue Höhe hängt von eurer Körpergröße ab. Stellt euch einfach davor und simuliert das Händewaschen – es sollte sich bequem anfühlen, ohne dass ihr euch stark bücken müsst. Der Freiraum zwischen der Unterkante des Schranks und dem Boden sollte mindestens 20-25 cm betragen, damit der Schwebeeffekt gut zur Geltung kommt und man bequem putzen kann.
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